· DRK Reinbek

Der Blutspendefragebogen:

Foto: ©Willing-Holtz

Wichtiges Instrument für die Sicherheit von Spendern und Empfängern

Die Motivation für eine Blutspende soll auf keinen Fall an bürokratischen Hürden scheitern. Nach einer knappen Stunde Zeitaufwand soll jede Spenderin und jeder Spender mit dem guten Gefühl das Spendelokal verlassen, gerade einen lebenswichtigen Beitrag für bis zu drei Patienten geleistet zu haben. Dennoch hat es natürlich Priorität, dass die Blutspende sicher ist, sowohl für die spendende Person, als auch für die Patienten, die auf eine Transfusion angewiesen sind. Jede spendende Person muss vor jeder Blutspende einen Fragebogen ausfüllen. Die Inhalte der Fragen sind durch die Hämotherapie-Richtlinie des Paul-Ehrlich-Instituts und der Bundesärztekammer, sowie durch das Transfusionsgesetz vorgegeben. Durch die Abfrage von unter anderem Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahme oder Auslandsaufenthalten sollen Risiken, die für Spendende durch eine Blutentnahme oder später für Patienten bei einer Transfusion entstehen können, ausgeschlossen werden. Die umfassende Befragung sorgt im Zusammenspiel mit dem Arztgespräch vor Ort bei der Blutspende und modernster Labordiagnostik für die höchstmögliche Sicherheit der Blutpräparate. Da sich in dem Zeitraum zwischen zwei Blutspenden einiges ändern kann, ist das Ausfüllen des Fragebogens vor jeder Blutspende vorgeschrieben.

Aus einer sogenannten Vollblutspende können bis zu drei unterschiedliche Blutpräparate hergestellt werden, die Patienten dann je nach deren individueller Diagnose übertragen werden: Erythrozyten (rote Blutkörperchen), Thrombozyten (Blutplättchen) und das Blutplasma (flüssiger Bestandteil des Blutes). Aber nicht aus jeder Spende können immer alle drei Präparate gewonnen werden. Ein Grund hierfür kann beispielsweise eine Medikamenteneinnahme sein. Das Arztgespräch gibt Aufschluss über die Verwendbarkeit des Spenderblutes. Sollte also eine Medikamenteneinnahme vorliegen, wird auf dem Fragebogen vermerkt, dass ein Blutbestandteil ggfs. nicht verwendet werden kann.

Bitte tragen Sie auch im Herbst zur lückenlosen Sicherstellung der Patientenversorgung bei. Jeden Tag werden in Deutschland rund 15.000 Blutspenden benötigt. Auch Ihr Einsatz zählt!

Alle DRK-Blutspendetermine unter www.blutspende-nordost.de/blutspendetermine/

Für alle DRK-Blutspendetermine wird um eine Terminreservierung gebeten, die online oder telefonisch über die kostenlose Hotline 0800 11 949 11 sowie über den Digitalen Spenderservice www.spenderservice.net erfolgen kann. Informationen auch unter www.blutspende.de/magazin

Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen!

Die nächste Blutspendeaktion findet statt:
am Donnerstag den 15. und Freitag den 16. Oktober 2026
im  Karl-Meißner-Haus (DRK-Zentrum), Birkenweg 3
jeweils von 15.00 Uhr - 19.30 Uhr